Goodbye talkabout, hello (again) Hotwire!

Nach fast genau fünf Jahren höre ich bei talkabout auf. Was für eine Zeit. Danke für alles!

Neue Balan, talkabout in Haus 10

Das erst Mal „in Action“ habe ich Mirko Lange bereits vor meinem Start bei talkabout erlebt, beim Pitch (PR-Sprache für „Bewerbung“) um den Etat einer Software-Schmiede. Das Gespräch mit den beiden Geschäftsführern begann auch ganz klassisch – Agenturpräsentation etc. Nur als es dann um deren Portfolio ging, entwickelte sich das Gespräch in eine mir bislang unbekannte Richtung: Mirko war nicht glücklich mit dem, was die beiden da über ihre Lösungen erzählten. Zu breit schienen ihm die Märkte, die da abgedeckt wurden, zu groß die Vielfalt der Lösungen, die auf der Plattform des Unternehmens aufsetzte. Kurz: Nicht nur eine Positionierung war mit der aktuellen Aufstellung des Unternehmen schwer zu machen – die hatten ihr Geschäftsmodell schlicht noch nicht vollends zu Ende gedacht. Mirko zeigte Lösungswege auf, betätigte sich nicht „nur“ als Kommunikations- sondern als Unternehmensberater, und hatte am Ende des mehrstündigen Meetings einen schlüssigen Ansatz für Unternehmens-, Produkt- und Kommunikationsstrategie formuliert, dem auch die beiden Geschäftsführer, durchaus erfahrene Leute, ihre Zustimmung gaben. Für talkabout haben sie sich aber letztlich nicht entschieden. Vielleicht wollten sie nichts mehr ändern, wollen sich die Arbeit nicht machen… Gehört habe ich seitdem nichts mehr von ihnen. Dafür war ich umso mehr überzeugt, dass talkabout ein hervorragender Arbeitgeber sein würde. In den vergangenen fünf Jahren hat sich dieser erste Eindruck voll und ganz bestätigt. Weiterlesen

Von der zeitweisen Arroganz des „Netzes“

Hach, war das lustig. Was haben wir* nicht gelacht über diese Steinzeitjournalisten, diese Kellerkinder der schreibenden Zunft, diese Hauptstadtjournalisten. Sind da draußen doch tatsächlich noch Medienmenschen zu finden, die nicht auf Twitter sind! Süffisant wurde die PK mit dem stellvertretenden Regierungssprecher zitiert, „Kopf->Tisch“ in allen Abwandlungen habe ich gefühlt wohl hundertmal gelesen. Und, geht’s uns jetzt besser? Sind wir wieder ein bisschen darin bestätigt worden, dass wir die Tollen sind, die „digitale Elite“? Schön. Dann können wir uns jetzt vielleicht wieder ins Bewusstsein rufen, dass das immer noch gar nicht sooo viele Leute interessiert. Und es könnte sein, dass das auch so bleibt. Weiterlesen

Von der „Wissenschaft“, einander zu verstehen

Laut WWGD-Autor Jeff Jarvis‘ hat der PR-Berater als Mittelsmann wenig Zukunft und die Verfasser des Cluetrain-Manifests würden die Marketing-Abteilungen am liebsten abschaffen. Braucht kein Mensch, meinen sie. Wenn die wüssten, was ohne Kommunikationsprofis auf sie zukäme… eine kleine Betrachtung dessen, was Kommunikation erfolgreich macht und warum das alles eben doch nicht so einfach ist.

Trendsport PR-Bashing
„Man kann nicht nicht kommunizieren“, hat uns Paul Watzlawick erklärt, und jeglichem Verhalten kommunikativen Charakter zugeschrieben. Alle kommunizieren also ständig – und doch scheinen vor allem die „Profis“, PR- und Marketing-Leute, so viel falsch zu machen. Bzw. werden in der Öffentlichkeit v. a. die Negativbeispiele aufgegriffen (vgl. relativ aktuelles Beispiel Bahn). Dass Als Konsequenz hat sich beispielsweise im SPIEGEL „Public Relations“ längst als Synonym für Lug und Trug (wenn nicht sogar Schlimmeres) etabliert und auch im Netz schimpft man sehr beliebt: „Marketingfuzzis“) – manchmal zurecht, aber meist einfach reflexartig – gerne auf die, deren Job es ist, ihre Arbeits- oder Auftraggeber mit deren Kunden ins Gespräch zu bringen. Weiterlesen

Ökosoziale Marktwirtschaft 1.0

Prof. Dr. Franz Joseph Radermacher über den  „Superorganismus Mensch“ und die Möglichkeiten, die ihm noch bleiben, um eine Welt in Balance zu schaffen. Zeit nehmen, ansehen. Das ist eines der wichtigen Videos auf youtube. Ich lasse das auf dieser Seite stehen, bis ich einen aktuelleren Beitrag von Prof. Radermacher finde. Weiterlesen